Viral Marketing am Beispiel BrenndingNachfolgend ein Gastbeitrag von Tim Feldhoff zum Thema Virales Marketing am Beispiel der Kampagne “Brennding“.

Soziale Netzwerke wie Facebook, Twitter und Co. vernetzen täglich mehr Menschen miteinander. Dies ermöglicht einen schnellen und einfachen Daten- und Informationsaustausch. Mit wenigen Mausklicks können alle Freunde und Bekannte angesprochen werden.

Genau dieser Umstand führte zu einem enormen Aufschwung des viralen Marketings. Denn virale Marketingkampagnen nutzen die sozialen Netzwerke zur Ausbreitung eines Unternehmens bzw. einer Botschaft. Jedoch steht diese nicht im Mittelpunkt der Kampagne. Die Hauptrolle hierbei ist ein Video oder eine Applikation im Internet, auf die jeder Nutzer kostenlosen Zugriff hat. Eine Marke oder ein Produkt stehen hierbei nur im Hintergrund und der User nimmt es nur mehr oder weniger unterbewusst wahr. Somit fühlt er sich nicht bedrängt oder beeinflusst und es besteht keine Abschreckungsgefahr.

Doch der eigentliche Vorteil bei einer viralen Marketingaktion ist, dass sie sich, vorausgesetzt sie ist gut konzipiert, von ganz alleine verbreitet. Dies geschieht durch oben erwähnte Facebook- und Twitterposts, die von Nutzern der Aktion gemacht werden. Somit machen sie Freunde darauf aufmerksam und verbreiten die Kampagne weiter.

Wie man diesen Effekt hervorruft, kann man an folgendem Beispiel sehen:

Auf www.bbq-shop24.de/brennding findet man eine virale Marketingkampagne eines Onlineshops für Barbecue-Grills. Bei der sogenannten BrennDing-Aktion hat jeder Nutzer die Möglichkeit ein Bild von sich oder seinen Freunden in ein witziges Motiv einzufügen. Wenn das persönliche BrennDing fertiggestellt ist, hat man die Option dieses per E-Mail an Freunde zu versenden, via Facebook oder Twitter zu veröffentlichen, den Link zum Bild zu kopieren oder die hochauflösende Illustration auf dem Computer zu speichern. Demzufolge macht man es dem Nutzer sehr einfach die Initiative weiterzuverbreiten.

Allerdings muss gewährleistet sein, dass der Unterhaltungsfaktor bei der Aktion gegeben ist. Denn wird dem Nutzer kein Mehrwert bei der Durchführung der Aktion geboten, hat er keinen Grund sie weiterzuverbreiten, und der virale Effekt bleibt aus. Sieht man sich das Beispiel BrennDing in diesem Zusammenhang einmal an, erkennt man sofort den Unterhaltungswert der Aktion. Hinzu kommt, dass allein die Erstellung des Bildes bereits unterhaltsam ist. Dank optimierter Usability ist das Bild bequem und einfach an die vorgegebene Maske angepasst. Dies ist auch wichtig, da kein Nutzer Lust hat sich mit komplizierten Anwendungen herumzuärgern.

Stimmen also Unterhaltungsfaktor sowie Usability und motiviert man den Nutzer die Kampagne weiterzuverbreiten, steht einem Erfolg einer viralen Marketingkampagne nichts mehr im Weg.

Natürlich muss man die Kampagne zunächst ein wenig anstoßen. Das sogenannte Seeding sollte also der erste Schritt sein, nachdem die Aktion online gegangen ist. Mit Beiträgen in Foren und Blogs kann man erste Nutzer der Aktion generieren. Natürlich sollte man hier die Möglichkeit berücksichtigen direkt eine bestimmte Zielgruppe anzusprechen.

Teilen Sie diesen Beitrag mit Ihren XING Kontakten

Related posts:

  1. Virales Video: The G-Mail Man
  2. Beispiel: Kaltakquise durch AdWords Agenturen
  3. Social Media Marketing: Das Seeding
  4. Sehr guter Viraler Marketing Clip “Deliver me to hell”
  5. Differenzierung von Word of Mouth-, Viral- und Buzz-Marketing

Einen Kommentar hinterlassen

Your email address will not be published. Required fields are marked *

*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

Kostenlose Erstberatung:

Tel.: 0511 / 16589664

Olaf Kopp
Schneiderberg 4
30167 Hannover
info[at]online-marketing-deutschland.de

Zertifizierte SEM Agentur

Adwords Agentur Hannover