Das Seeding ist einer der wichtigsten Schritte für eine erfolgreiche Viral- und Buzz-Marketing Kampagne. Es nützt nicht, ein Produkt oder eine Werbebotschaft mit hervorragenden viralen Eigenschaften zu entwickeln und darauf zu warten, dass sie jemand entdeckt. Um authentisches Buzz und Viral Marketing zu betreiben, muss für das Seeding eine Zielgruppenanalyse durchgeführt werden, bei der die Zielgruppe für das Produkt auf Interessen, Neigungen, genutzte Kommunikationskanäle und Medien betrachtet wird. Als Quelle für die Analyse können Listen potenzieller und bereits bestehender Kunden hilfreich sein. Auf diesen Ergebnissen muss das Seeding aufgebaut werden. (weiterlesen…)
Influentials sind Personen, die aufgrund ihrer charakteristischen Eigenschafen die perfekte Zeilgruppe für das Seeding im Rahmen von Social Media Marketing bzw. Viral Marketing Kampagnen sind. Hier der zweite Teil zu dieser interessanten Gruppe. (Auszug aus meiner Diplomarbeit aus dem Jahre 2006):
Auffällig ist, dass die Influentials meist aus den oberen sozialen Schichten stammen und gebildet sind. Durch den finanziell besseren Status sind sie eher in der Lage, sich die anfänglich teuren neuen Produkte zu kaufen und sich mit ihnen zu beschäftigen. Diesen Vorteil ist aber nur für die Verbreitung von Innovationen, weniger für die Verbreitung von WOM. Für den Zusammenhang zwischen Bildung und effektiver Beeinflussung bzw. Verbreitung hat die Memetik wieder eine Begründung. Nach Susan Blackmoore macht einen memetischen Antrieb zur Kommunikation ein großes Gehirn und eine gut entwickelte Sprache wahrscheinlicher und damit lassen sich diverse Studien untermauern, die ergaben, dass Influentials oft gebildet und intelligent sind. (weiterlesen…)
Es scheint innerhalb sozialer Netzwerke Personen zu geben, bei denen die Veranlagung zur Verbreitung von Memen ausgeprägter ist als beim Durchschnitt. Der in den 40er Jahren durch das amerikanische Consulting Unternehmen „Roper Starch Worldwide“ erfundene Begriff „Influentials“ scheint mir für die Bezeichnung der Gesamtheit der Schlüsselpersonen am passendsten.
Influentials machen laut einer Studie von Roper ASW 10% der Gesellschaft aus, die die Einstellungen und Verhaltensweisen der restlichen 90% prägen. Die Roper ASW Studie ergab, dass 77% der Influentials Internetanschluss besitzen und damit über dem Anteil der vernetzten Gesamtbevölkerung liegen. Der Anteil der Influentials unter den vernetzten Amerikanern liegt bei 15%. Damit ist der Anteil der „EFluentials“ höher als der Gesamtanteil der amerikanischen Influentials mit 10%. Daraus lässt sich eine Technologieaffinität der modernen Influentials bzw. EFluentials ableiten. (weiterlesen…)
Word of Mouth Marketing ist ein wichtiges Element des Social Media Marketings. Hier wien weiterer Auszug aus meiner Diplomarbeit zum Thema Word of Mouth- und Viral Marketing.
Kernelemente des WOMM sind die Influentials, der Werbeträger, das Werbemittel, das Produkt an sich und das Seeding.(siehe Abbildung) Bei der Wahl der Zusammenstellung des WOMM Mix orientiert man sich am besten am Produkt und seinen Eigenschaften. (weiterlesen…)
Bei der Definition der Begriffe und insbesondere der Abgrenzung zueinander existieren bei den Experten viele verschiedene Meinungen. So trennen einige die Begriffe WOM, Viral und Buzz Marketing strikt voneinander, während andere Viral und Buzz Marketing als Teil des Word of Mouth Marketing kurz WOMM sehen. ViralMarketing Experte Sascha Langner sieht ViralMarketing als Methode, um Mundpropaganda auszulösen, trennt den Begriff aber von WOMM:
„ViralMarketing umfasst das gezielte Auslösen und Kontrollieren von Mund zu Mund Propaganda zum Zwecke der Vermarktung von Unternehmen und deren Leistungen.“ (weiterlesen…)
„It’s human nature for people to make contact with others like themselves.”
Jeder Mensch befindet sich in mindestens einem sozialen Netzwerk. Sei es die Familie, Verwandte, Freunde, Sportvereine, Kollegen, Interessengemeinschaften, … . Dort wird natürlich auch viel kommuniziert und sich über Politik, Sport, Musik, Technik, Trends, Lust und Frust ausgetauscht.
Doch wie entstehen solche sozialen Netzwerke? Bei Verwandten ist es nahe liegend. Dort führt die Verwandtschaft die Menschen zusammen. Weiterhin können identische Berufe, Sportarten, Interessen, Einstellungen, Leidenschaften, sozialer Status, Religion, Nationalität, ähnliche Wertebilder und sogar ähnliche Körpereigenschaften wie Größe oder Gewicht Netzwerke ausbilden. Aber auch gemeinsame Ziele können soziale Gruppierungen erschaffen.
Nach Susan Blackmoore ist die Entstehung von Netzwerken auch mit der Memetik zu erklären. Sobald ein Mensch erst einmal auf einen bestimmten Satz Meme festgelegt ist steigt oder fällt die Wahrscheinlichkeit, dass andere Meme in diesem Repertoire an Argumenten, Glaubenssätzen und Verhaltensweisen ein sicheres Zuhause finden. So fühlen sich Menschen zu „Gleichgesinnten“ zwecks Austausch der Meme hingezogen und bilden damit Netzwerke. Diese Netzwerke sind eine einflussreicher Teil unserer Umwelt, wirken auf uns ein und bestimmen durch den stetigen Austausch der Meme unser Bewusstsein.
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